Rückenschmerz

Rückenschmerzen haben unterschiedliche Ursachen und demnach auch verschiedene Therapien. Zunächst erheben wir sorgfältig die Vorgeschichte, darauf folgt die körperliche Untersuchung und die Sichtung der relevanter diagnostischen Befunde. In speziellen Rückensprechstunden werden individuelle Therapiepläne aufgestellt.

Fehlende Untersuchungen werden auf den Weg gebracht, Kolleginnen und Kollegen angrenzender Fachgebiete früh eingebunden. Bei Bedarf Termine vereinbart.

Die Therapie orientiert sich an den europäischen Leitlinien und der langjährigen Erfahrung im Bereich Rücken-Beinschmerzen

Folgende diagnostische Verfahren bieten wir an::

Ultraschallgesteuerte Injektionen

Die ultraschallgesteuerte Positionierung der Injektionskanüle bei Injektionen in ein Gelenk hinein (intraartikulär) ist ein einfaches Verfahren, das für größere Gelenke seit langem praktiziert wird. Seit 1998 führen wir in unserer Praxis auch an den Hals- und Lendenwirbelsäulengelenken über Ultraschall (Sonographie) gesteuerte Inkektionen durch.

Ursachen chronischer Schmerzen an der Wirbelsäule ist häufig Gelenkverschleiß (Arthrose) der kleinen Wirbelgelenke. Neben der medikamentösen und physiotherapeutischen Therapie sind lokale Injektionen oft die einzigen Therapieoptionen für chronische Schmerzpatienten. Diese Injektionen in die Wirbelgelenke werden meistens entweder unter Röntgen- oder CT-Kontrolle (mit einer nicht unerheblichen Strahlenbelastung des Patienten) oder ungezielt (mit nur kurz anhaltender Beschwerdelinderung) durchgeführt.

Die Wirkungsdauer der Injektionen variiert zwischen einer und sechs bis zwölf Wochen und hängt stark von der Genauigkeit der Injektion ab. Während Injektionen ohne Zielhilfe oft nur 1 bis 2 Wochen Linderung erbringen, beobachten wir bei CT-, Bildwandler- und Ultraschall-gesteuerten Injektionen eine deutlich längere Wirkdauer von 4 bis 6 Wochen. Seit 2003 führen Dr. Benning und Dr. Eichhorn Ausbildungskurse für diese Technik durch und haben bislang mehr als 1500 Ärzte ausgebildet.

Weitere diagnostische Verfahren

  • Injektionen an die entzündete, schmerzhafte Nervenwurzel (periradikuläre Injektion) unter Durchleuchtung
  • Muskuläre Funktionstests der Hals-und Lendenwirbelsäule zur Erfassung der Funktion der tiefen Muskelschichten
  • Erhebung verschiedener Scores (Punktwerte zur Einordnung des Zustandes eines Patienten in Skalen), je nach Defiziten
  • Lichtoptische Vermessung der Wirbelsäule (4-metric von Diers) zur Verlaufsbeobachtung bei Skoliose und zur Bestimmung von Beinlängenunterschieden. cmd
      Bild 1: Ohne Strahlung werden zuverlässig Verlaufsmessungen gemacht.
      Bild 2: Ergebnis bei einer Skoliose

Folgende therapeutische Verfahren bieten wir an:

Konservativ:

Im Vordergrund stehen muskelaufbauende Programme, um die Zeit mit Spritzen oder Medikamenten kurz zu halten. Neben den muskelstärkenden Therapieformen, z.B. im MedAix Rückenzentrum im Hause:www.medaix.de, klassischer Krankengymnastik oder manueller Therapie bieten wir auch Infusionen,Akupunktur und Kinesio-Taping (Behandlung mit einem sehr dehnbaren, selbstklebenden Gewebeband) an.

Im Hause können auch Patienten nach dem FPZ-Konzept betreut werden. Dieses Muskelaufbauprogramm bieten einige BKK an. Mehr dazu unter: www.fpz.de

Interventionell:

In manchen Fällen wirbelsäulenbedingter Nervenschmerzen ist eine Hitzetherapie der kleinen Wirbelgelenke (Facettendenervation oder Thermokoagulation) sinnvoll. Bei diesem kleinen, standardisiert ablaufenden ambulanten Eingriff wird ein reiner Schmerznerv, der sich nahe am kleinen Wirbelgelenk befindet, in örtlicher Betäubung ausgeschaltet. Die Patienten sind sofort mobil.

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  Röntgenbild mit liegender Nadel

Operativ:

Einengungen des Lendenwirbelkanals (spinale lumbale Stenosen) sind gekennzeichnet durch eine deutlich verkürzte Gehstrecke bei intakten Blutgefäßen der Beine. Die Stenosen werden operativ im Luisenhospital Aachen behoben. Hierbei wird in mikrochirurgischer Technik (Operation mit Lupenbrille bzw. Mikroskop und sehr feinen Instrumenten) die Einengung der Nerven beseitigt. In der Regel ist der stationäre Aufenthalt nach 3 Tagen beendet. Die Patienten stehen am OP-Tage bei Wunsch direkt auf. Rückenschmerzen werden durch diese Technik nicht gebessert.

Anprechpartner

Dr. med. Christoph
Eichhorn

Mitglied der Eurospine Society (www.eurospine.org)
Osteologe DVO mit Auszeichnung als Osteologische Schwerpunktpraxis DVO

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Praxiszentrum Orthopädie-Unfallchirurgie Nordrhein/Ärzte

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